Workshops

From Agile Moves
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Nutzen

Das Workshopkonzept ist sehr flexibel einsetzbar und kann einem Team helfen, seine Fähigkeiten zu verbessern, egal von welchem Punkt es startet. Und unsere Erfahrungen der letzten Jahre haben uns gezeigt, dass das Konzept unabhängig vom Inhalt eine Struktur bietet, die dem Team hilft,

  • sich über seine aktuelle Situation klar zu werden,
  • gemeinsame Prioritäten und Entwicklungsziele zu setzen,
  • sich selbst einen Trainingsplan für die nächsten Schritte zu erstellen und
  • zu trainieren und die Fortschritte zu verfolgen.
  • die Kommunikation und die Synchronisation im Team zu fördern
  • ohne großen Aufwand an Zeit und Kosten weitgehend „on-the-job“ die Zusammenarbeit zu fördern

Vorgehen

Das grundlegende Vorgehen in kleinen, einfach bewältigbaren und unaufwändigen Schritten (Kaizen) gilt auch für die Agile Moves Workshops.

  • Es werden jeweils 4-6 kurze Workshops (60-90 min) gehalten, die im Abstand von meist einer bis zwei Wochen aufeinanderfolgen.
  • Jeder Workshop hat eine bestimmte Fragestellung.
  • In jedem Workshop wird ein Artefakt generiert, das in den Phasen zwischen den Workshops erweitert wird. Es dient jeweils als Input für den nächsten Workshop. Damit wird sichergestellt, dass alle Ideen und Gedanken im Team einen Platz bekommen, auch die, die erst nach den Workshops auftauchen. Die Artefakte zeichnen also ein möglichst genaues Bild der Meinungen im Team, was den Konsens und damit die Qualität der Ergebnisse steigert.

Struktur einer Workshop-Reihe

Eine Workshop-Reihe umfasst jeweils "vier plus zwei" (optionale) Workshop:

Workshop-Konzept 300 neu.png

Standortbestimmung

  • 0. Workshop (optional): Wo stehen wir gerade? Was sind unsere Ziele?

Um die Standortbestimmung vorzunehmen eigenen sich Impact Maps oft sehr gut.

Bestandsaufnahme

  • 1. Workshop: Welche Fähigkeiten brauchen wir, um unser Ziel zu erreichen?
  • 2. Workshop: Was können wir von diesen Fähigkeiten schon wie gut?

Füllen der Backlogs

  • 3. Workshop: Wie können wir die Fähigkeiten, die noch nicht ausreichend entwickelt sind, verbessern? (Füllen des Move Backlog analog zum Product Backlog in Scrum)
  • 4. Workshop: Nach welchem Trainingsplan wollen wir zusammen trainieren? (Erstellen des Trainingsplans analog zum Sprint Backlog in Scrum)

Visualisierung

  • 5. Workshop (optional): Visualisierung des Big Pictures des Trainingsplans.

Phasen zwischen den Workshops

In der Zeit zwischen den Workshops wird mit dem Output des letzten Workshops weitergearbeitet. Es gibt für jede Zwischenphase Solo- und Team-Moves, um das Artefakt reifen zu lassen. Somit beschäftigt man sich kontinuierlich und wenig aufwändig mit den Inhalten, gibt allen Ideen im Team einen Platz und bekommt eine gute Grundlage für den nächsten Workshop.

  • Solo-Moves: Befüllen der Snakes
  • Team-Moves: Updaten der Artefakte

Beispiele für Workshop-Reihen